Hamsterrad, Karriereleiter oder was?

Meine Antwort: PhantoMinds!

Das war für mich nach einer längeren Zeit des Zögerns und Nachdenkens eine leichte Entscheidung, die viel Kraft und Energie freigesetzt hat.

Zur Ausgangslage: „Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.“ – Ein Zitat, was ich Anfang Mai auf Twitter über diesen Artikel (http://blogs.faz.net/deus/2014/04/14/work-hard-play-hard-2022/) entdeckt habe, und an das mich eine Freundin am Wochenende bei einem Bier auf der Straße in Ottensen wieder erinnert hat. Und was mir seitdem im Kopf rumschwirrt.

2014-06-04 HamsterradWas meine ich damit bzw. was drückt das Zitat für mich aus? Was hat das mit PhantoMinds zu tun?

Mein Hintergrund ist eigentlich ganz normal: Schule, Abitur, Zivildienst, Studium (mit dem obligatorischen Auslandssemester, zwei Praktika in Großkonzernen, bei denen ich viel gelernt habe und auch Spaß hatte), erster Job im Ausland, Promotion, zweiter Job in Hamburg… Ein klassischer Karriereweg und ein tolles Produkt für jede Personalabteilung. Doch ich wollte nicht als Produkt konsumiert und eingesetzt werden, sondern selber gestalten.

Wichtig ist: Bei all diesen Stationen habe ich wahnsinnig viel gelernt und tolle Leute kennengelernt… Trotzdem blieb das Gefühl, gefangen zu sein. In jeder Woche wieder ein Teil desselben Spiels zu sein und der Eindruck, dass mir das irgendwie noch nicht reicht. Also doch ein Hamsterrad?!

Final kann ich das bis heute nicht beantworten. Ich weiß nur, dass ich nach einer gewissen Zeit wusste, ich will mich auf die Suche machen. Und das da noch mehr ist. Dabei habe ich mich immer wieder von anderen inspirieren lassen – entweder in persönlichen Gesprächen oder über ihre Blogbeiträge, Tweets, Bücher, etc.

Bis dahin war es auch nicht mein Plan, ein Unternehmen zu gründen bzw. Unternehmer zu werden. Recht schnell war mir aber klar, dass ich mir wünsche, selbst zu handeln, zu denken und zu entscheiden. Und dann lief mir diese erste fixe Idee über den Weg, die sich jetzt zu dem entwickelt, was PhantoMinds ist und werden wird.

Als Alex und ich dann damit rumgelaufen sind und es Leuten beim Kaffee oder Bier erzählt haben, gab es ganz unterschiedliche Reaktionen und Fragen, wie z.B. „Geil, dann scheffelst du ja bald Millionen und kannst in Zukunft unsere Männerurlaube bezahlen!“ (Danke Moritz ;)), „Sehr cool, ich will auch.“, „Darf ich mitmachen!“ oder „Ist das nicht riskant?“ „Wie willst du das denn finanzieren?“, „Selbst und ständig oder wie, was ist mit deiner Work-Life Balance?“, etc.

Einige Fragen konnte ich zu der Zeit noch gar nicht beantworten. Darüber nachzudenken und zu reden ist eine Sache, es zu tun was Anderes. Klar ist, wir wollen und brauchen Fans und Mitstreiter, die bei uns an Bord gehen wollen und uns unterstützen. Wir stellen uns jetzt der Herausforderung, haben unsere soziale Hängematte verlassen und sind gespannt, was die Zukunft bringt. Unser Ziel ist es, PhantoMinds mit Spaß groß zu machen, zu entwickeln, selbst dabei als Personen sowie als Unternehmer zu wachsen und unseren Lebensunterhalt damit zu verdienen.

Darum geht es mir, selbst zu gestalten und anzupacken. Dazu gehört Energie, Mut und Wille. Andere für unsere Idee zu begeistern und uns auch als Team gegenseitig zu pushen und weiterzuentwickeln. Genau das wollen wir auch mit unserer PhantoMinds Community machen. Euch die Gelegenheit geben, Neues zu gestalten, eure Ideen bei uns mit anderen auszutoben und sie zum Fliegen zu bringen. Wie auch wir PhantoMinds fliegen sehen wollen.

Stayed tuned!